Wenn ich das schaffe, schaffst du das auch!

Folge deinen Träumen!

Mein Weg in die Selbständigkeit

„Da muss es mehr geben!“, „Das kann doch nicht alles gewesen sein!?“, „Das soll ich die nächsten 30 Jahre machen???“

Diese Sätze begleiteten mich jahrelang – egal in welcher Position und Karrierestufe ich mich gerade befand. Egal wie gut ich gerade verdiente und wie viel Verantwortung ich hatte – früher oder später kamen diese Gedanken und quälten mich tagein tagaus.

Erst als ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt habe, beruhigte sich diese innere Stimme und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Dabei war die Selbständigkeit lange Zeit das Letzte was ich wollte!

Raus aus dem Hamsterrad!

Der Schritt in die Selbständigkeit war für mich nie eine Option. Die Selbständigkeit wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Ich bin weder in einer Unternehmer-Familie aufgewachsen noch habe ich mir zugetraut, dieser Aufgabe jemals gewachsen zu sein. Es war einfach keine Option, mich selbständig zu machen. Für mich war wichtig, dass ich Sicherheit und ein geregeltes Einkommen habe und dass ich bloß nicht aus meiner Komfortzone heraus muss. Abgesehen davon, war ich auch sehr lange der Meinung, dass ich nichts Besonderes kann und dass ich auch kein besonderes Wissen habe, das ich mit irgendjemanden teilen könnte. Ich kann nichts und ich weiß nichts – das war die Geschichte, die ich mir täglich über mich selbst erzählte.

Über Jahre bin ich schön meine Runden im Hamsterrad gelaufen. Weil ich mir und der Welt etwas beweisen wollte, habe ich mir selbst einen unwahrscheinlichen Leistungsdruck auferlegt. Ich war immer super fleißig, sehr korrekt und die Vorzeige-Angestellte. Zwar habe ich sehr gut verdient und viel Verantwortung übertragen bekommen – allerdings auch extrem viel gearbeitet. Ich hab eigentlich immer gearbeitet… Dabei habe ich andere Menschen ziemlich reich gemacht – nur mir blieb irgendwie der ganz große Erfolg und das ganz viele Geld verwehrt. Heute weiß ich, dass ich es zu jeder Zeit alles selbst hätte in die Hand nehmen können und zu jedem Zeitpunkt entscheiden hätte können, wie ich es haben will.

2018 fing ich an, mich noch intensiver mit den Themen Mindset und Glaubenssätze auseinanderzusetzen. Hauptsächlich deshalb, weil ich mehr Geld verdienen und finanziell unabhängig und frei sein wollte. Auch zu diesem Zeitpunkt kam eine Selbständigkeit für mich überhaupt nicht infrage. Jedes Buch und jeden Artikel von Bob Proctor, Tony Robbins, Joe Dispenza, Rhonda Byrne und den anderen großen Gurus in diesem Bereich verschlang ich. Ich nahm an unterschiedlichsten Coachings teil, u.a. auch an Thinking Into Results von Bob Proctor und stand nachts auf, um mir Live-Übertragungen von den amerikanischen Superstars der Persönlichkeitsentwicklung reinzuziehen. Um mich persönlich weiterzuentwickeln tat ich fast alles. Jede freie Minute lief ein Podcasts von Erfolgstrainern, ich meditierte jeden Tag und investierte eine fünfstellige Summe in mich und meine persönliche Entwicklung.

Meine Erkenntnisse aus dieser Zeit!

Meine Erkenntnis aus dieser Zeit war, dass es angeblich möglich ist, leicht und einfach viel Geld zu verdienen und dabei auch noch wenig zu arbeiten. Das fand ich schon ziemlich cool :). Eine weitere Erkenntnis war, dass ich für alles was in meinem Leben passiert, ich selbst die Verantwortung trage. Ob gut oder schlecht – ich bin dafür verantwortlich. Erstmal fand ich das ziemlich anmaßend, mir zu „unterstellen“, dass ich z.B. selbst „schuld“ daran bin, dass ich weniger verdiene als ein männlicher Kollege in derselben Position. Heute weiß ich aber, dass es tatsächlich so ist. Ich hätte einfach mehr Geld verlangen können oder mir einen anderen Arbeitgeber suchen können, der meinen Wert erkannt hätte. Ich hätte für mich und meine Bedürfnisse einstehen können und es mir selbst wert sein können, mehr zu verdienen.

Meinen Wert erkannte ich nicht, wieso sollten ihn also andere erkennen? Ich hab mich klein gemacht und klein gehalten und mich nicht getraut, für mich einzustehen – aus Angst vor Ablehnung. Mein Umfeld war für mein Leben und meine Ergebnisse verantwortlich – zumindest glaubte ich das. Ich habe mich als Opfer meiner Umstände gesehen.

Selbständigkeit als einzige Option!

Langsam dämmerte mir, dass ich wohl nicht drum herum komme, mich selbständig zu machen, wenn ich frei und unabhängig sein wollte. Die Freiheit, zu arbeiten für WEN ich will, WANN ich will, WO ich will und WIE ich will, trieb mich täglich an, eine Lösung für mein Problem zu finden.

Und plötzlich war er da, dieser Tag an dem die Selbständigkeit die einzige Option für mich war. Als wie wenn ein Schalter umgelegt wurde. Plötzlich war es glasklar, dass ich mein eigenes Ding machen werde. Die intensive Arbeit an mir der vergangenen Monate hatte Wirkung gezeigt. Ich hatte so ein tiefes Vertrauen in mich und meine Zukunft. Dieses Vertrauen habe ich heute noch. Ich wusste seit diesem Zeitpunkt immer, dass egal was passiert, ich das rocken werde. Ich werde erfolgreich sein und ich werde mir das Leben erschaffen, von dem ich träume. Egal was andere sagen und ob sie meinen Weg und meine Entscheidungen nachvollziehen können. Ich bin mit 30 Jahren endlich angekommen. So klar wie in diesem Moment war ich lange nicht mehr. Jahrelang habe ich Menschen begleitet, ihr Potential zu erkennen und es zu entfalten. Endlich hatte ich es auch für mich begriffen.

Ich musste also raus aus dem Angestelltenverhältnis. Und das hab ich dann auch ganz mutig durchgezogen. Ich habe auf meine Intuition gehört. Den Kopf ausgeschaltet und ich hab meinen sicheren, sehr gut bezahlten Job an den Nagel gehängt. Ich hab mich einfach ins Abenteuer Selbständigkeit gestürzt. Voller Vertrauen und dem Wissen, dass ich es schaffen werde.

Erschaffe dir das Leben von dem du träumst!

Ich wünsche mir, dass dir meine Geschichte zeigt, dass auch du das Potential hast, dir das Leben zu erschaffen, von dem du träumst. Der Schritt in die Selbständigkeit ist was für Mutige – für Menschen, die mehr wollen vom Leben und die bereit sind, Risiken einzugehen und Herausforderungen anzunehmen. Dafür musst du aber bereit sein, deinen Standpunkt, deine Überzeugungen und Glaubenssätze aufzugeben. Du darfst also infrage stellen, ob das was du über dich und die Welt denkst, die einzige Wahrheit ist oder ob es da vielleicht noch eine andere Wahrheit gibt. Erst wenn du bereit bist, die Komfortzone zu verlassen, wenn du bereit bist, andere Sichtweisen zuzulassen, werden sich Chancen und Möglichkeiten ergeben, die du dir heute vermutlich noch gar nicht vorstellen kannst. Wunder passieren und der Glaube versetzt Berge!

Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben; es bedeutet, es trotz der Angst zu tun. Sei mutig genug, um dich zu verändern und dir deine Träume zu verwirklichen. Ich zeige dir hier wie du es schaffen kannst, deinen Träumen ein Stück näher zu kommen.

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